tunnel bruecke (2007)

by TOTSTELLEN

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about

re-leased by totes format + reduktive musiken in 2006, cd with fullcolor cover and inlaycards, limited to 100 copies.

a study of architecture and the perspectives it implies. an acoustic reflection of the so called civilisation. entirely recorded inside the structure of a motorwaybridge, which is simulaneous a tunnel + even a labyrith underneath the droning traffic stream. originally the sounds were part of an experimental audio/visual installation with videomaterial shoot in the same location.
more here: telenautik.de/grimm/totstellen/works/tunnelbruecke_video/tunnelbruecke_video.html

INLAYCARDS:

hope for a change in vain, if it is focused on mankind and it's idea of the world, the founding behaviour, present in every cell. REPRODUCTION. the permanent spurting of semen, the wish for growth and the caring and nursing of the own, the grasping to patterns and the unability to let them dissolve. the longing for a change leads to an abhorrence of the moment, or the other way round. the attempt to escape is a movement into a distance, an unknown structure to the body, which triggers the longing for known forms and nearness. the longing is turning back. a new hope grows. the circle is closing. no escape.

telenautik.de/grimm/totstellen
telenautik.de/grimm/totesformat

credits

released February 14, 2013

REVIEWS:

vital weekly:
(totstellen's) latest release 'Tunnel Bruecke' was recorded inside a motorwaybridge across the river Elbe in Hamburg for 'a fragmented video performance'. The sound later on processed and edited. The result is quite a dark atmospheric release, which employs lots of reverb, texts recited, cars passing, water running. Quite a grim release, much along the lines of Lustmord's 'Heresy', but not in caves but in a tunnel. Isolation music for the darker souls around. But it's actually it's all quite nice and well recorded and executed with care. (FdW)

aemag:
Totstellen ist eine Meisterklasse für sich. Nach der sehr schönen kleinen Droneexkursion mit Evapori auf dem Berliner AIC Label geht es hier in klanglich weniger feingestimmte Soundgebiete. Vielleicht mag es an der Akustik liegen (wenn ich recht verstehe, wurde das Quellmaterial der Bearbeitungen unter einer Brücke aufgenommen- man beachte den Titel) oder an der Ruhe mit der Totstellen sein Material vor dem Hörer ausbreitet. Überhaupt, Totstellens Existenz im bürgerlichen Leben schafft wie immer einen idealen Grundboden für seine akustischen Experimente. Seine Fähigkeit in Bereiche vorzustoßen, die normalerweise dem Normalbürger verschlossen bleiben betoniert die Einstellung seiner Musik erheblich und bringt sie dem Hörer auch genauso nahe: unglaublich warm und unendlich. Musikalisch vermengt finden sich Breitwandloops schwadronierend im Hintergrund, sägende Klänge rauschen seitwärts und abwärts durch das Klangbild und erinnern frappierend an Nurse With Wounds vordigitale Klangepen. Bisweilen säuselt eine Stimme fern der mechanisch reibenden Klangkaskaden, ehe ein stets nicht miteinberechneter Effekt das ganze Hörgerüst zum kippen bringt. Der letzte Titel ist ein 24 Minuten langes Exzerpt einer Installation, ein monolithisches Gebilde aus Krach, sorgfältigst equalizierten Akustikaufnahmen irgendwelcher befremdlichen Klangerzeuger und artifizieller Soundeffekte, eine Reise durch sämtliche Stahlträger der Brückenkonstruktion, die hier als geistige Überidee die Verbindung zur Theorie schafft. Große Sache, nicht nur klanglich. 5/5 (thorsten soltau)

bad alchemy:
Eine der Hamburger Elbebrücken diente als Klangquelle für eine akustische Studie über das architektonische Phänomen Tunnel und Brücke. Raumzeitliche Aspekte wie Hall oder Dopplereffekt bestimmen das dröhnminimalistische Klangbild. Pathetische Zeilen wie 'Die Sehnsucht kehrt sich um Eine neue Hoffnung keimt Der Kreis schließt sich' machen aber deutlich, dass es nicht bloß darum geht, wie es sich anhört, wenn Autos hin und her fahren. Obwohl sich manchmal sogar die Illusion landender Jumbojets einstellt. Rhythmische und peitschend-klackernde Momente, eine Fata Morgana von Meeresbrandung, die Stakkatos von Maschinengewehrsalven, Funkgejaule, rituelle oder martialische Paukenschläge auf Metall summieren sich zu Bunkerbesatzungsparanoia. Im Dunkeln treibt die Einbildungskraft Blüten. Der Totsteller schreibt Tunnel und Brücke einen totalitären Charakter zu - es geht nur von A nach B, keine Abzweigung, keine Auswege, nur vorwärts. Die Alternativlosigkeit würgt. Der Ausweg wäre, von der Brücke zu springen oder sich an der Tunnelwand den Schädel einzuschlagen. Für weniger morbide Assoziationen wie ‚Fluchttunnel‘ oder ‚überbrücken statt ersaufen‘ verlangt Totstellen Eigeninitiative. (r.dittmann)

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